Google stellt Chrome um – Suchbegriffe werden nicht mehr übertragen

Ein zentraler Bestandteil jeder Online Marketing Strategie (sollte) die Auswertung der Website sein. Mit Tools wie Google Analytics oder piwik wird ermittelt, was Besucher der Website gemacht haben und wie lange Sie z.B. auf der Website waren. Dazu zählt auch die Auswertung der Suchbegriffe, mit denen Nutzer von Google auf die Website kommen. Das (scheint) nun vorbei zu sein.

Not Provided – das Unwort des Jahres 2013 für SEO?

Immer dann, wenn jemand mit dem Chrome Browser von Google oder dem Firefox surft, bekommt man die Keywörter mit denen die Person bei Google gesucht hat nicht mehr übermittelt. Bereits seit 2011 hat Google dies eingeführt, für bei Google angemeldet Benutzer.

In Google Analytics „not provided“ genannt, im Trackingtool piwik „Suchbegriff nicht definiert“. Google ging diesen Schritt aus „Datenschutzgründen“ und „Datensicherheit“. Die Daten sind jedoch weiter über die Google Webmastertools abrufbar (auch der AdWords Keyword Planer gibt in Teilen Auskunft über Suchanfragen, und Suchvolumen)  – was dieses Argument etwas scheinheilig erscheinen lässt. Viel wahrscheinlicher ist es (Achtung, Mutmaßung!) das Google später diese Daten via Analytics oder Webmastertools gegen Geld herausgibt.

Erschwerte Ziele Verfolgung

Die Suchbegriffe geben Aufschluss über Erfolg oder Misserfolg der eingeschlagenen SEO Strategie. Wenn z.B. auf einen Begriff stark optimiert wurde, dieser jedoch keinerlei Aufträge ausgelöst hat, so konnte man dies wunderbar herauslesen. Ebenso Begriffe die perfekt funktionieren, und damit noch besser optimiert wurden. Diese Option wird jetzt mehr und mehr genommen.

Gibt es eine Lösung

Ja, Google als Quelle für Besucher sehen – jedoch nicht als einzige. Das Internet hat noch viel mehr zu bieten, als Google. Google ist nicht das Internet. Es gibt Blogs, Websites, Magazine, Foren und die gesamten Social Media Kanäle und Newslettermarketing – und weitere Suchmaschinen.

Eine Onlinemarketing Strategie, die nur auf SEO aufbaut steht auf nur einem Bein. Was passiert, wenn Google wie jetzt Auswertungsdaten nimmt, die wichtig sind? Was passiert, wenn die Website abstürzt, weil Google ein neues Update ins Spiel gebracht hat.

Unternehmen müssen mehr und mehr auf Qualität achten, die Website nicht als fertiges Gebilde sehen, sondern als etwas das erweitert werden muss. Neue, interessante Inhalte, welche die Zielgruppe binden und neue Kunden generieren.

Die Alternative

AdWords kaufen, wobei auch hier ein gewisser Qualitätsanspruch vorhanden ist.

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