Mobile Webseiten: Deutsche Unternehmen hinken hinterher

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Responsive Webdesign: Aktuelle Studie zeigt Schwächen auf

Die genannte Studie wurde von T-Systems Multimedia Solutions und CoreMedia bei der Crisp Research AG, einem unabhängigen IT-Research-/Beratungsunternehmen, in Auftrag gegeben.

Demnach sind knapp 60 Prozent aller Webseiten deutscher Firmen nicht mobil-optimiert. Die Folge ist eine negative Nutzererfahrung: Besucht ein potentieller Kunde die Seite, ist er schnell frustriert vom unübersichtlichen Design und der für Smarthphone- bzw. Tablet-Displays zu kleinen Schrift – und verlässt die Seite ohne Anfrage oder Einkauf.

Doch auch bei bereits mobil optimierten Seiten deckt die Studie Mängel auf: Den Benchmark-Ergebnissen zufolge besteht hier klarer Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Leistung und Nutzererfahrung (Performance und User Experience).

Google bewertet Responsive Webdesign

Bereits im April 2015 hat Google seinen Such-Algorithmus auf das veränderte Nutzerverhalten angepasst. Wer auf Responsive Webdesign setzt, hat deutlich bessere Karten bei der Positionierung in der organischen Suche.

Das heißt: Passt sich der Inhalt Ihrer Seite inklusive

  • Schrift
  • Grafiken
  • Bilder

an die Displaygröße des Nutzers an, bewertet Google dies positiv und „rankt“ die Webseite höher.

Übrigens: Wenn Sie mit einem Smartphone oder Tablet surfen, erkennen Sie entsprechende Seiten in der mobilen Version der Suchmaschine auf den ersten Blick: Unterhalb des Seitentitels (blau) und der URL (grün) blendet Google den Zusatz „Für Mobilgeräte“ ein – und Sie sehen bereits vor dem Klick auf die Seite, ob Sie unnötig nach links und rechts scrollen müssen, um die Inhalte lesen zu können.

Internet-Marketing weltweit auf dem Vormarsch

Im ersten Quartal 2015 wurden bereits 34 % des weltweiten Online-Handels über das mobile Internet abgewickelt (hierzulande lag der Anteil bei immerhin 30 Prozent) – Tendenz steigend: Wie das Online-Marketingunternehmen Criteo meldet, verzeichneten mobile Transaktionen in den USA innerhalb von 3 Monaten einen Zuwachs von 10 %, in Japan und Südkorea machen sie bereits mehr als die Hälfte des gesamten eCommerce aus.

In den meisten Ländern nutzen Anwender für ihre Einkäufe vorwiegend das Smartphone; deutsche Internetnutzer bevorzugen hierfür das Tablet (55 %).

Mehr und mehr erkennen internationale Unternehmen das Potential, das im eCommerce liegt: Criteo prognostiziert für 2016 einen Anstieg der mobilen Werbeausgaben auf bis zu 100 Milliarden Dollar weltweit. Mit 62 % teilen sich die USA und China den Löwenanteil davon unter sich auf.

Deutsche Unternehmen verschenken großes Potential

Deutschland hingegen hinkt dem Trend hinterher: „Lediglich“ 3 Milliarden Dollar sollen im kommenden Jahr in die mobile Werbung fließen.

Zwar nimmt sie deutlich an Fahrt auf (das Mediennetzwerk Carat prognostiziert für 2015 ein Wachstum um 54 %), der Anteil digitaler Werbeausgaben am gesamten Markt liegt jedoch bei rund 29 %.

Dies ist verhältnismäßig wenig wenn man bedenkt, dass Online-Werbung im Gegensatz zu Werbekampagnen im TV- und Print-Bereich messbare Erfolge erzielt: Bei einer AdWords-Kampagne beispielsweise haben Sie laufend im Blick, wieviel Umsatz Sie im Verhältnis zu den Werbeausgaben erzielt haben – hier ist für deutsche Unternehmen noch viel Luft nach oben!

Daneben gibt es viele Optionen, um die Werbekraft des Internets zu nutzen. Eine Webanalyse liefert Ihnen wertvolle Informationen zu den entsprechenden Chancen Ihrer Seite.

Webanalyse verschafft Klarheit

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Der „Google Pagespeed Test“ zeigt Ihnen auf, in welchen Bereichen (z.B. Ladezeiten, für Mobilgerät optimierte Layouts) Sie die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Seite verbessern können. Die Frage ist nun, was Sie als Seitenbetreiber mit den Ergebnissen des Tests anfangen.

Zu einer wirklich sinnvollen Analyse der Seite gehört mehr als nur die Auswertung durch ein Analysetool. Um die Leistung langfristig zu verbessern, brauchen Sie eine umfassende Strategie, in der Sie klare Ziele festlegen – etwa: 50 zusätzliche Anfragen pro Jahr, um den Umsatz um x € zu steigern.

Zufriedene Besucher bedeuten höheren Umsatz

Um diese Ziele zu erreichen, sind meist mehrere Verbesserungen notwendig – die Umstellung auf ein mobiles Layout ist eine sehr wichtige Maßnahme, jedoch nicht die einzige. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wünsche Ihrer Besucher: Werden diese erfüllt, steigen die Anfragen oder Käufe über Ihre Internetpräsenz fast wie von selbst.

Wie die bereits zitierte „Mobile Web Experience“-Studie belegt, sind Unternehmen dabei auf externe Hilfe angewiesen: SEO und professionelle Webanalyse sind längst eine Wissenschaft für sich, mit der die unternehmenseigenen Marketingabteilungen schlicht überfordert sind; besonders bei technischen Fragen wie dem Responsive Webdesign oder der optimalen Strategie sind Spezialisten für ganzheitliches Onlinemarketing gefragt. 

Die passende Strategie fürs Web 3.0

Der NM Verlag unterstützt seine Kunden bei der Erstellung einer umfassenden Strategie, die flexibel auf die sich ständig verändernden Anforderungen des Onlinemarketings reagiert; so schöpfen Sie das Potential Ihres Werbebudgets optimal aus.

Deshalb haben wir für Sie unterschiedliche Pakete geschnürt, um Ihre Website zu analysieren und Ihnen klare Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben. Prüfen Sie am besten gleich unsere Angebote und nutzen Sie die Chancen, die Ihnen das mobile Internet bietet!

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