Kontaktformulare optimieren – die letzte Hürde für den Kunden

Bild Kntaktformular

In Websites wird sehr viel Zeit investiert. Von der grafischen Gestaltung über die Programmierung und mittlerweile auch den SEO Prozess... Wenn die Seite dann fertig ist, sind alle Beteiligten wahnsinnig stolz – doch Sie haben weiterhin wenige Anfragen.

Die letzte Hürde vor dem Kontakt

Wenn man solche Seiten analysiert (vorausgesetzt, sie sind gut gemacht), stellt man schnell fest, woran es hakt: Das Kontaktformular, genauer die Kontaktseite selbst. Gerade hier, in dieser allerletzten Hürde für den Kunden entscheidet sich alles (die Wege zum Kontakt sind diesmal nicht das Thema).

Was wir alles von unseren Interessenten wissen wollen: Ich zähle mal auf, was man so alles vorfindet auf Kontaktseiten:

  • Name
  • Vorname
  • Firma
  • PLZ
  • Ort
  • Straße
  • Telefonnummer
  • E-Mail
  • Auswahlfelder (was wollen Sie kaufen, wo wollen Sie bauen, was können wir für Sie tun, bitte einfach ankreuzen)
  • Nachrichtenfeld
  • Newsletteranmeldung
  • Datenschutzerklärung verstanden
  • Captcha (diese unangenehmen Zahlenkolonnen, die immer so schwer zu lesen sind)
  • Angebot jetzt anfordern (als Schrift auf dem Absende Button)
  • Anfahrtsbeschreibungen
  • E-Mail Adresse des Unternehmens
  • Adresse des Unternehmens
  • Verschiedene Ansprechpartner (alles schon gehabt)

Hand aufs Herz – würden Sie bei einem Erstkontakt alle diese Daten von sich preisgeben? Meist fehlt dann auch noch eine charmante Einleitung, ein einfacher Satz, der ankündigt, was der Interessent als nächstes zu tun hat. Ja, bereits das kann die Abschlussrate erhöhen! Sagen Sie ihm, das er dieses Formular ausfüllen kann (nicht muss) und bieten Sie ihm gleich als Alternative Ihre Telefonnummer an.

Letzten Endes ist die Datensammelwut für einen Erstkontakt hinderlich. Natürlich ist Ihr Vertrieb bestrebt, so viele Informationen wie möglich zu erhalten. Dennoch ist beim Erstkontakt über das Internet (ein anonymes Medium) weniger mehr. Desweiteren: Der Gedanke, den Interessenten maximal zu informieren, was er alles tun kann und wen er alles ansprechen kann, ist im Internet hinderlich. So einfach wie möglich, so schnell wie möglich EIN Ziel erfüllen. Alles andere wird nicht funktionieren. Sie verwirren nur Ihren Besucher! Und Verwirrung bedeutet, er verlässt Ihre Seite – und kommt im schlimmsten Fall nicht wieder.

Werden Sie zum Datenpuristen

Überlegen Sie genau, welche Daten Sie benötigen – nicht um sofort ein Angebot abzugeben. Sondern welche Daten brauchen Sie, um den Kunden sinnvoll zu kontaktieren. Die Aufgabe Ihres Vertriebes (oder Ihre) ist es, mit dem Kunden Kontakt aufzunehmen und DANN charmant nach weiteren Daten zu fragen. Jetzt gehen Sie jedoch bekannt! Damit wurde aus einem harten Kontakt ein weicher. Und in vielen Fällen erhalten Sie die Daten, die Sie benötigen. Und diejenigen, die sich nicht mehr melden, wollten eh nichts bei Ihnen kaufen…

In den meisten Fällen reicht folgendes:

Privatpersonen:

  • Name
  • E-Mail
  • Telefon (Wahlweise)
  • Ihre Nachricht

Geschäftlich:

  • Firma
  • Ansprechpartner
  • E-Mail
  • Telefon (Wahlweise)
  • Ihre Nachricht
So klickten die Leser der bau-plus

Auch hier gilt – testen

Mit einem Clicktracking System erkennen Sie, ob Ihr Kontaktformular Probleme hat – völlig anonym für den Interessenten. Da werden keine IP Adressen gespeichert, sondern lediglich die Klicks erfasst. Für Sie sind das wertvolle Daten, denn Sie sehen, welche Felder angeklickt werden – und welche nicht. Daraus lässt sich schon einmal ein einfacher Rückschluss ziehen. Das ließe sich auch noch zum sog. Formular Tracking erweitern – das ist datenschutzrechtlich jedoch deutlich bedenklicher. Sie sehen dabei im Klartext, was in die Felder eingegeben wird.

Kontakt oder gleich Angebot

Das kommt darauf an. Die Ansprache eines Kontaktformulars richtet sich immer danach, was der vorhergehende Prozess beinhaltet. Wenn Sie z.B. über eine Landingpage ein Produkt anbieten, dann darf das Kontaktformular für diesen Produktverkauf konsequent zum Kauf leiten. Die Formulierungen beinhalten dann wirklich

  • „Angebot anfordern“
  • „jetzt Kaufen“
  • „zur Kasse“
  • etc.

Wenn Sie jedoch auf Ihrer Website in der Navigation über „Kontakt“ den Interessenten auffordern, sich bei Ihnen zu melden – dann sollte das möglichst behutsam erfolgen. Hier sieht man sehr häufig auf dem Button stehen „Angebot anfordern“ – obwohl es darum erstmal gar nicht geht. Das verunsichert den Interessenten - bleiben Sie klar in Ihren Anweisungen.

Was habe ich davon

Wenn die vorhergehenden Seiten gut gemacht sind (das ist immer die Voraussetzung) eine deutliche Steigerung der Kontaktrate. Zuwächse zwischen 30 und 40 % sind hier nicht unüblich, da die meisten Kontaktformulare viel zu viel vom Besucher wollen. Testen Sie einfach aus, was für Sie am besten funktioniert – oder testen Sie mit uns.

Rufen Sie uns einfach an unter 09422 806289 oder senden Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular....

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