Do not Track und die Folgen für Sie

Katze und Maus

In letzter Zeit sorgte das Thema „Do not Track“ in der Werbewelt für Furore. Es handelt sich dabei um ein simples http Headerfeld in dem ein Nutzer auf seinem Weg durch das Internet nicht mehr „getrackt (verfolgt) werden kann. Das macht es auch schwieriger, personalisierte Werbung zu schalten.

Mittlerweile haben alle großen Browser (Internet Explorer, Firefox und Chrome) das do not track im Standard aktiv. Damit äußert der Nutzer den Wunsch, nicht verfolgt zu werden. Bisher setzt eine Website ein sog. Cookie, um das Nutzerverhalten zu analysieren. Mit do not track wird diese Cookie nicht zugelassen.

Ist das bindend?

Nein, bisher ist „Do not Track“ eine Bitte, die ignoriert werden kann. Eine rechtliche Bindung diesem Wunsch zu entsprechen gibt es laut unseren Infos noch nicht. Laut Information von netzpolitik.org steht das „Do not Track“ Konsortium vielleicht schon wieder vor dem Aus, da sich der Standard einfach nicht durchsetzt.

Denn ab wann ist Tracking problematisch für den Datenschutz? Diese Frage konnte abschließend noch nicht geklärt werden, somit ist man als Werbetreibender (noch) auf der sicheren Seite. Wer Daten von Dritten erfasst, muss darauf natürlich im Impressum hinweisen, und am besten eine sog. Opt Out Möglichkeit anbieten (mit einem Klick kann der Nutzer damit dem Tracking wiedersprechen). Er muss es nur aktiv tun.

Hingegen wenn sich do not track durchsetzt, wird standardisiert dem Tracking wiedersprochen, und der Nutzer muss aktiv dem Tracking zustimmen – nur wer wird das tun?

Programme wie piwik haben standardisiert aktiviert, dass dem Wunsch nach „Do not Track“ entsprochen wird. Dies lässt sich jedoch abschalten. Sollten Sie in letzter Zeit weniger Daten bekommen haben als z.B. im Vormonat, kann das an dem aktiven „Do not Track“ Schalter liegen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden, wie sich das Thema weiter entwickelt.

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