Die Webanalyse – wertvolle, brach liegende Informationen

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Mit Hilfe von Tools wie Google Analytics und piwik erhält man als Werbetreibender oder Unternehmer wertvolle Daten. In den meisten Fällen werden diese jedoch nicht eines Blickes gewürdigt. Das beginnt schon damit, dass keine Ziele aufgestellt werden.

Was ist Webanalyse

Mit Hilfe von sog. Tracking Codes, kann man auf seiner Website Programme wie Google Analytics sehr einfach einbinden. Fast jedes Unternehmen mit professionell erstellter Website hat einen solchen Account (mancher weiß davon gar nichts).

In einigen Fällen bekommt man von seiner Werbeagentur monatlich einen Bericht zugesendet, der zeigt

  • Wie viele Besucher auf der Seite waren
  • Wie lange sie im Schnitt auf der Seite geblieben sind
  • Wie hoch die gesamte Absprungrate der Website war

Was kann man damit anfangen

Nun, erstmal rein gar nichts. Die Daten sind quantitativ, nicht qualitativ. Was würde Sie als Unternehmer interessieren?

Zum Beispiel

  • Wie viele Besucher haben mein Kontaktformular abgeschickt
  • Welche Bereiche meiner Website bringen am meisten Besucher
  • Über welche Quelle kommen diese Besucher
  • Warum ist die Absprungrate bei meinem wichtigsten Produkt am höchsten
  • Woher kommen meine Besucher, die das Kontaktformular ausfüllen
  • Wie gut funktioniert meine E-Mail Kampagne
  • Aus welchen Regionen kommen die meisten Anfragen
  • Aus welcher Stadt

Bevor hierfür auch nur eine Zeile Code geschrieben wird, muss man also erstmal Ziele für sein Onlinemarketing definieren.

Oder wie wäre es bei einem Shop mit

Bild Warenkorb
  • Welches meiner Produkte bringt den höchsten Return of Investment
  • In welchem Teil meines Warenkorbes verliere ich die meisten Besucher
  • Was sehen sich Nutzer noch alles an, die kaufen

Weiterführend könnten diese Fragen interessant sein

Was muss man tun, um diese Daten zu bekommen

Zunächst muss man Ziele festlegen. Ziele, die gemessen werden können auf der Website. Wir sind Ihnen gerne bei der Strategie behilflich.

Die Ziele sollten unterteilt werden in

  • Makro Conversions (Hauptziele der Website)
  • Mikro Conversions (Nebenziele, die zum Hauptziel führen)

Die Makro Conversion kann sein

  • Abschicken des Kontaktformulares
  • Kauf eines Produktes
  • Klick auf eine Werbeanzeige (Magazin)
  • Rückrufbitte abgesendet
  • Was immer Ihr Business unterstützt

Eine Mikro Conversion kann sein

  • Anforderung des Newsletters
  • Starten eines Konfigurators
  • Klick auf einen ganz bestimmten Link
  • Starten eines Chats mit einem Mitarbeiter
  • Klick auf ein Video
  • Anmeldung für einen Gratiskurs

Nur mit diesen Gedanken im Vorfeld macht es Sinn, eine Webanalyse zu implementieren.

Denn ab jetzt gibt Ihre Webanalyse richtig Gas!

  • Wie wäre es mit einem individuellen Armaturenbrett mit allen wichtigen Informationen auf einen Blick?
  • Wie wäre es mit Informationen per E-Mail, wenn z.B. die Abschlussrate drastisch zurückgegangen ist?
  • Wie wäre es denn, wenn die Webstrategie plötzlich wirklich transparent wird
  • Ein direkter Vergleich von Besuchern die gekauft haben, mit Besuchern die nicht gekauft haben (Unterschiede im Verhalten erkennen)
  • Hinweise für die Technik, wenn Probleme auf der Website auftauchen

Ansonsten messen Sie nur weiterhin Absprungrate, Besucherzahlen und Verweildauer…

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