Die ideale Länge eines Blogartikels

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Qualitätsmerkmale eines Blogposts

Der „perfekte“ Blogpost im Onlinemarketing löst ein Problem möglichst schnell, ohne den sprichwörtlichen roten Faden zu verlieren. Er orientiert sich an den Bedürfnissen der Leser nach Information und Unterhaltung – und beinhaltet die nötigen Schlagwörter („Keywords“), um möglichst weit oben in den Google-Suchergebnissen zu landen.

Mindestlänge für Google

Auch der beste Artikel ist wirkungslos, wenn er keine Leser erreicht. Der Suchalgorithmus von Google benötigt mindestens 200-300 Wörter, um die Qualität des Inhalts ausreichend bewerten zu können. Diese errechnet sich anhand von

bei dieser SEO-Formel gilt als Faustregel: Je mehr relevante Begriffe im Text, desto besser das Ranking. Ein erschöpfender Inhalt ist demnach toll für Google – sehr nutzerfreundlich ist ein 10.000-Wörter-Text jedoch mitnichten.

Maximallänge für gute Lesbarkeit

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Die durchschnittliche Verweildauer auf einer Internetseite liegt zwischen 40 Sekunden und zwei Minuten. Bei einer Lesegeschwindigkeit von 200 – 250 Wörtern pro Minute beträgt die optimale Textlänge etwa 400 – 500 Wörter; andernfalls verlässt der Leser (bzw. potentielle Kunde) die Seite, bevor der den Text zu Ende gelesen hat.

Bei komplexen Themen kann ein Blogpost durchaus länger sein, auf künstlich aufgeblähte Artikel hingegen reagieren Internetnutzer „allergisch“, messbar ist dies anhand der Absprungrate. Besonders bei Tipps und Firmennews ist knackige Kürze gefragt! So kurz wie möglich, so lange wie nötig lautet daher die Patentformel für erfolgreiche Blogartikel im Online-Marketing.

Checkliste für guten Content

Es gibt einige bewährte Tricks und Mittel, um einen Text optimal fürs Internet aufzubereiten:

  • Knappe Überschriften (maximal 6 Wörter)
  • Kurze Absätze (4-5 Zeilen) mit Zwischenüberschriften, ideal: pro Gedanke ein Absatz
  • Hervorhebungen (Fettungen) der wichtigsten Aussagen
  • Aufzählungen für eine schnelle Orientierung

sorgen für eine klare Strukturierung und verbessern die Lesbarkeit des Artikels: Auch das Responsive Design trägt entscheidend zur Verbreitung der Inhalte bei: Es erhöht die Lesbarkeit auf mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablet – und minimiert dadurch die Absprungrate.

Blogserien für komplexe Themen

Die Qualität der übermittelten Informationen hängt nicht von der Textlänge ab. Gerade bei Fachartikeln ist dies jedoch leichter gesagt als getan: Wer über viel Hintergrundwissen verfügt, neigt zum Abschweifen. So geht der rote Faden verloren, der Profit des Lesers bleibt auf der Strecke. Artikelserien sind daher ein Instrument mit viel Potential, um schwierige Sachverhalte zu vermitteln. Sie

  • unterteilen Inhalte in kleine „Häppchen“
  • gewähren Raum für Einzelaspekte
  • ermöglichen eine dichte interne Verlinkung.

Gleichzeitig entsteht ein Spannungsbogen, der den Leser zum Wiederkehren auf die Seite bewegt – und damit ganz gezielt die richtigen Besucherströme auf die Website lenkt!

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